Die kleinste Ostfriesische Insel in der Nordsee
Genießen Sie die Insel-Ruhe zu jeder Jahreszeit
Entschleunigen zu jeder Jahreszeit
Jede Saison hat ihren ganz eigenen Charme:
- Im Februar treffen sich traditionell die Karnevalsflüchtlinge auf der Insel und genießen die Ruhe.
- Im Frühjahr schätzen besonders Allergiker*innen die pollenarme Nordseeluft – ideal für eine kleine Auszeit an langen Wochenenden.
- Zu Ostern lockt das Osterfeuer auf dem Heller mit anschließendem Eiergrog im Fresena.
- Ende April wird in den Mai getanzt – gelegentlich wechselt ein unbewachter Maibaum den Besitzer und muss dann z.B. gegen Bier, Essen oder eine Feier ausgelöst werden.
- Im Sommer bietet die Insel eine wunderbare Mischung aus Erholung, Wassersport und kulturellen Veranstaltungen wie Konzerten, Lesungen oder Aufführungen der Inselbühne.
- Im Herbst schenken Wind und Meer oft besondere Strandfunde – mit etwas Glück sogar Bernstein.
- Im Dezember entsteht beim „Lebendigen Adventskalender“ eine ganz besondere Inselatmosphäre, wenn verschiedene Häuser ihre Türen öffnen.
Und manchmal besteht der perfekte Urlaub einfach darin, sich das Eis von einer Möwe stibitzen zu lassen, endlich ein gutes Buch zulesen, konzentriert zu arbeiten, gemeinsam mit Freunden zu feiern oder einfach nur den Sonnenuntergang an der Strandmauer zu genießen.
Der Wind weht hier das ganze Jahr über mal kräftiger, mal sanfter, die salzhaltige Nordseeluft tut Körper und Geist gut. Seit 1966 ist Baltrum offiziell Nordseeheilbad – und Ebbe und Flut geben bis heute den Rhythmus des Insellebens vor.
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Was Baltrum besonders macht
Die Insel bietet viele Möglichkeiten für aktive Tage oder entspannte Auszeiten:- Kiten und Surfen am Nordseestrand
- Yoga – je nach Wetter draußen am Strand oder in Onno’s Kinderspöölhus
- Wattwanderungen im UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer
- Heiraten im historischen Baltrumer Badeturm, einem Außenposten des Standesamtes
- Massagen und div. Anwendungen – mit oder ohne Klangschalen
- Schwimmen und Saunieren im SindBad
- Restaurants mit Fisch- und Wildspezialitäten
- Gemütliche Cafés, die nicht nur Tee mit Kluntje & Sahne servieren
- Ganz viel Nordseeluft, Weite und entschleunigte Inselatmosphäre
Was es nicht gibt
- Auto fahren, im Stau stehen, Hektik und Großstadtlärm erleben
- Schafeschubsen – denn Schafe gibt es auf Baltrum tatsächlich keine
- Ein Bier in der Bar „Zur geräucherten Möwe“ am Ostende trinken. Die existiert nur im Seemannsgarn.
Geschichte des Hauses 290
Auf Baltrum tragen die Häuser traditionell Nummern, die sich ursprünglich nach ihrem Entstehungsdatum richteten: Je niedriger die Zahl, desto älter das Haus.
Aber wie das so ist, manch ein Insulaner schummelt: Ein jüngeres Haus mit niedriger Nummer hat diese von einem älteren Haus übernommen, welches nicht mehr existiert – andere Häuser wiederum haben ihre Nummer erst Jahre nach der Errichtung erhalten.
Das heutige Fischerhäuschen wurde im Jahr 1925 zunächstals Stall gebaut – zwei Kühe und einige Hühner lebten dort. Später diente das Gebäude als Waschhaus, und als Unterkunft für ein Zimmermädchen, bevor es zu dem kleinen Gästehaus wurde, das es heute ist.
Das Haus befindet sich seit Generationen im Familienbesitz: Eilt Ulrichs übergab es 1978 an seinen jüngsten Sohn Jürgen Ulrichs. 1989 verkaufte Jürgen das Gebäude an seinen Bruder Reemt Ulrichs, der das ehemalige Wirtschaftsgebäude mit viel Liebe zum Detail in drei kleine Ferienapartments umbaute.
Seit 2017 gehört das Fischerhäuschen Reemts Tochter Selma Ulrichs. Die Vermietung hat sie im Jahr 2026 von ihrer Schwester Tina Otto übernommen.
So steckt in Haus 290 nicht nur Inselgeschichte, sondern auch ein gutes Stück Familiengeschichte.


















